Das Friedensmal

Geschaffen für die Ewigkeit. Eindrucksvoll. Inspirierend. Spirituell.

Kurz vor der Kreuzung am Selterswasserhäuschen kommen wir am Friedensmal vorbei: „Das Friedensmal, ein Ort innerer Wandlung und Erinnerung. Für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit. Das Friedensmal ist kein Mahnmal, sondern ein Zeichen des Lebens.
Es verbindet Erinnerung und Gegenwart, Innenwelt und Weltgeschehen – und macht anschaulich, dass wahrer Wandel im Inneren beginnt“.

So fängt Thomas Zieringer die Beschreibung des Friedensmal an und ich zitiere seine Worte, damit wir seine Gedanken und Initiative wortwörtlich würdigen können.

Auf seiner Webseite Friedensmal.de beschreibt er den steinigen Weg von einem Traum bis zur Entstehung einer konkreten Idee. Von den bürokratischen und finanziellen Hürden bis zu Umsetzung. Auch was das Friedensmal in Bensheim mit Fulda, Worms und gar Jerusalem zu tun hat wird beschrieben.

Das Zentrum des Friedensmal ist der Baum des Lebens und in seiner Mitte blüht die Blüte des Lebens als Herzsymbol.

Dieser Platz des Friedens und der Begegnungen ist auch von Bensheim-Hochstätten oder vom Fürstenlager aus gut zu Fuß zu erreichen.

Herbstwanderung zum Borstein

Unsere Rubrik „Vor der Haustüre“ startet mit einer Wanderung von Bensheim-Schönberg über die Ludwigshöhe, vorbei am Friedensmal und dem OWK-Ehrenmal, bis hin zum Borstein. Wir haben tolle Aussichten bis hinüber in den Pfälzerwald und Frankfurt, aus den Augenwinkeln sehen wir gerade noch zwei Schwarzspechte, die schimpfend davonfliegen, und wir genießen die Zeit in den alten, mystischen Buchenwäldern des vorderen Odenwaldes.

A propos Schwarzspechte: Es ist gut möglich, dass die nach deutschem und europäischem Recht streng geschützten Vögel gar nicht mit uns, sondern untereinander schimpfen. Und wenn schon, spätestens am nächsten Tag haben sich die Wogen beim Specht-Ehepaar geglättet:  Mindestens drei Spechthöhlen werden im Revier gleichzeitig als Schlafhöhlen genutzt – eine für die Brut, eine für das Weibchen und eine für das Männchen. Nach einer ruhigen Nacht alleine sollte jeder Gram des Vortages schnell in Vergessenheit geraten sein.

Es ist Herbst geworden. Die bunten Blätter lassen die Wälder in endlosen vielen Farben erstrahlen. Doch warum werfen die hiesigen Laubbäume überhaupt ihre Blätter ab?

Ein Grund ist der Schutz vor Schnee, Nebel und Frost. Eine ausgewachsene Buche hat ca. 500.000 Blätter, was locker eine Fläche von einem Fußballfeld ergibt (wenn man die Muße besitzt, alle Blätter aufzusammeln und nebeneinander zu legen). Wie wir alle wissen ist Wasser sehr schwer. Und wenn nun tonnenweise Schnee oder auch Nebel auf dieser enormen Blattfläche liegt, herrscht akute Astbruchgefahr!

Die anderen zahlreichen und interessanten Gründe warum Bäume ihr Blätter abwerfen findet ihr hier …

Unser Ziel heute ist das Waldgasthaus Am Borstein. Hier gibt es noch gute und bezahlbare Deutsche Küche. Außerdem verfügt das Haus über Gästezimmer (insgesamt 25 Betten), was besonders für Wanderer auf den Europäischen Weitwanderwegen E8 und E1 interessant ist. Beide Wege kreuzen sich hier in der Nähe. Auch der OWK-Premiumwanderweg Alemannenweg führt direkt am Borstein vorüber.

Doch woher hat das Gasthaus denn nun seinen Namen? Na von einem großen Quarz-Felsblock mit bis zu acht Metern Höhe, dem Borstein: Der Odenwald wurde auch durch seine zahlreichen Steinbrüche bekannt, in denen der Odenwald-Quarzit abgebaut und vorwiegend in der Herstellung von Grab- und Schmucksteinen verarbeitet wurde.

Der Odenwaldklub

Der Odenwaldklub wurde 1882 gegründet und ist damit einer der ältesten Wandervereine Deutschlands. Mit dem Ziel, den Tourismus im Odenwald zu erleichtern und zu fördern, wurde der Verein am Fuße des Otzbergs aus der Taufe gehoben.

Aktuell hat der OWK ca. 10.000 Mitglieder verteilt auf knapp 70 Ortsgruppen. Damit ist der Verein einer der größten Gebietswandervereine Süddeutschlands.

Über das OWK-Ehrenmal (siehe Wanderstrecke auf komoot) auf dem Teufelsberg (373 m) am Naturdenkmal Teufelsstein ist wenig bekannt. Wahrscheinlich ist das Ehrenmal als Gedenkstätte im Zuge der Erschließungen des Gebietes durch den OWK entstanden. Das genau Errichtungsdatum ist daher nicht bekannt.

Logo-OWK-Schatten
Hier geht es zum OWK
Bildergalerie "Zum Borstein"

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