Essen und Übernachten
Heute ist die Ortsgruppe Bad Herrenalb vom Schwarzwald Verein für den Unterhalt der Teufelsmühle verantwortlich. Auch das Wanderheim gibt es noch: Wandergruppen bis 20 Personen (so viele Betten gibt es) können sich einmieten und mit Schlafsäcken übernachten.
Direkt dabei liegt das Höhengasthaus Teufelsmühle. Neben Essen und Trinken im Restaurant werden auch Einzelzimmer und Appartements für einen kleinen Urlaub angeboten. Abgerundet wird das Angebot von einigen Events zu den jeweiligen Jahreszeiten bzw. Feiertagen oder einfach mal mit Livemusik. Auf der Webseite findet ihr auch die Öffnungszeiten.
Wenn man Glück hat kann man am naheliegenden Hang die Starts der Gleitschirmflieger beobachten. Und allabendlich versammeln sich hier einige Wanderer um den Sonnenuntergang zu bestaunen. Im Winter ist die Teufelsmühle ein Paradies für Langläufer.
Die Teufelsmühle
Der Teufel traf einen Müller ...
Teufelsmühle heißt der Hausberg von Loffenau.
So weit, so gut.
Ganz oben auf knapp 900 Metern Höhe befinden sich der Aussichtsturm, Wanderheim und Höhengasthaus sowie ein toller Ausblick auf das Murgtal. Auch so weit, so gut.
Aber warum heißt der Berg Teufelsmühle?
Wir müssen ein wenig suchen und finden vor Ort nur Schilder mit Texten, die keinen Aufschluss geben. Also bestellen wir uns einen verdienten Cappuccino und recherchieren im Internet. Hier finden wir doch noch einen Hinweis auf den Teufel und die Mühle, und zwar in folgender Erzählung:
Es war einmal ein Müller, der mit dem Teufel eine Wette einging. Auf dem Berg lagen große Felsmassive und Steinblöcke durcheinander und wenn es dem Teufel gelänge mit diesen Blöcken eine Mühle zu bauen und das Korn zu mahlen, bevor der erste Hahn krähte, würde er die Seele des Müllers bekommen.
So weit, so gut. Der Teufel machte sich an die Arbeit und kurz bevor er fertig war krähte der Müller!? Der hieß nämlich Hahn mit Nachnamen und war somit der erste Hahn am frühen Morgen, der krähte. Ha! Damit überlistete er den Teufel, solch ein listiger Kerl.
Der Teufel zerstörte daraufhin erbost die angefangene Mühle (die Felsen liegen noch immer am Hang) und zischte wütend ab.
Na passt doch und rundet die Pause auf dem Gipfel ab. Aushalten kann man es hier, bei den Angeboten ist für Jeden etwas dabei (siehe Essen und Übenachten). Wir gönnen uns noch ein Eis, genießen die Aussicht und begeben uns dann gemütlich auf den Heimweg.
Zur Wanderroute: Startpunkt ist direkt in Loffenau, wo wir übernachtet haben (Hotel und Restaurant Sonne, war wieder sehr lecker). Alternativ gibt es Parkplätze am Kurpark und Friedhof. Beim kurzen Einkauf der Snacks für unterwegs gab es einen kleinen Dämpfer. Denn auf die Frage an die Verkäuferin, wo denn der beste Einstieg wäre, um auf einem Wanderweg zur Teufelsmühle zu kommen, ernteten wir nur ungläubige Blicke. „Wohin?“
Gut, sie war dann doch ein, zwei Generationen jünger und in diesem Alter hätten wir das vielleicht auch nicht gewusst.
Aber wir sind ja bestens ausgerüstet und so ging es nach einer kurzen Orientierungsphase los. Wir halten uns nördlich, stiefeln den Wanderweg durch den Wald bergauf und werden vom Café Käppele positiv überrascht und mit einem Kaffee belohnt.
Einmal eine gewisse Höhe nach dem Startanstieg geschafft, wird es fortan gemütlicher. Die Wege sind bestens ausgebaut und beschildert, gehen durch dichten Wald und lassen zwischendurch immer wieder tolle Ausblicke auf die Täler zu.
Ein Highlight auf dem Hinweg sind die Teufelskammern, eine Sandsteinhöhle, die wir gerade noch sehen. Beinahe wären wir vorbei gelaufen. Ab hier wird es noch einmal steiler, wir nehmen den direkten Weg zur Bergspitze, und erreichen nach 6,5 Kilometern unser Ziel.
Im Jahr 1910 wurde hier der erste Turm mit zehn Metern Höhe errichtet. Knapp 40 Jahre später wurden noch sechs Meter und eine Aussichtsplattform drauf gesetzt. Der Anbau wurde erweitert und zu einem Wanderheim ausgebaut.
Back to nature - wenn auch nie wirklich weg
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